Ulrike
Andersen
Alt



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Die Erde liebt uns. Sie freut sich, wenn sie uns singen hört.
(Weisheit der Blackfoot-Indianer, Nordamerika)
 
Singen ist meiner Meinung nach eine sinnvolle Form der Anwesenheit auf diesem Planeten. Nie war ein Tag, an dem ich gesungen habe, vertane Lebenszeit für mich.
Wenn man mich fragt, wie ich es ‚geschafft’ habe, Sängerin zu werden , antworte ich: weil ich nicht die Kraft gehabt habe, es bleiben zu lassen. Und wenn ich auf der Strasse meine Nachbarin treffe und sie fragt: wann übst du mal wieder den Brahms? Den höre ich so gerne! – dann weiß ich, auch bei mir im Haus haben sie Freude am Gesang. Singen kommt mitten aus dem Leben heraus und gehört mitten ins Leben hinein: also auch in Ihr Haus, in Ihr Herz?! ...


BIOGRAFIE:

Ulrike Andersen ist an der Nordseeküste Schleswig-Holsteins aufgewachsen.
Sie studierte an der Hochschule der Künste in Berlin Gesang bei Jutta Schlegel und ergänzte ihre Studien durch die Zusammenarbeit mit Anna Reynolds, Margreet Honig, Irwin Gage und Dunja Vejzovic .
Seit 2001 ist sie freischaffend international als Konzert- und Oratoriensängerin tätig.
Ihr stilistisches Spektrum reicht von der Renaissance- bis zur zeitgenössischen Musik,
einen Schwerpunkt in ihrem Repertoire bildet die Barockmusik, besonders die Bach’schen Kantaten und Oratorien. Ausserdem widmet sie sich mit großer Freude dem Liedgesang, wobei sie bestrebt ist, die Form des traditionellen Liederabends aufzubrechen und  von der Patina des angestaubt ‚Altmodischen’ zu befreien.
Sie hat bereits mehrere Vokalwerke und Liedzyklen uraufgeführt, die für sie komponiert wurden.
Die Altistin ist auch auf der Opernbühne zuhause, sie sang die Titelpartie in ‚Orfeo ed Euridice’ von C.W. Gluck, Galatea in ‚Aci, Galatea e Polifemo’ von G.F. Händel und Solopartien in Beat Furrers Oper ‚Invocation’, in ‚Seraphin’ von Wolfgang Rihm, sowie in ‚Moses und Aron’ von Arnold Schönberg.
 
Neben ihrer klassischen Konzerttätigkeit nutzt sie das Chanson- und Kabarett-Register ihrer ungewöhnlich tiefen Altstimme als Diseuse des von ihr mitgegründeten SEN-Trio, das sich mit skurrilen literarisch-musikalischen Programmen einen Namen gemacht hat. Ihre Partner im SEN-Trio sind Hans Adolfsen, Pianist und Komponist, sowie Jens Nielsen, Autor und Schauspieler.
 
Ihre vielseitige künstlerische Arbeit ist in Rundfunkaufnahmen und CD-Produktionen dokumentiert, beispielsweise die Carus-Aufnahme der Petite Messe Solennelle von Rossini. Sie arbeitete mit Dirigenten wie Marcus Creed, Daniel Barenboim, Jonathan Stockhammer, James Wood, Beat Furrer, Philippe Herreweghe, Andreas Spering, René Jacobs, Werner Erhardt, Philippe Bach und Tonu Kaljuste zusammen.