14/March/2026
Besuch Nr. 58 in Luzern



MITWIRKENDE:

Kathrin Hottiger, Sopran
René Perler, Bassbariton
Edward Rushton, Klavier



PROGRAMM:

Liederkranz für Lisbeth

Duette und Lieder von Johannes Brahms, Hans Huber, Fanny
Hensel und Felix Mendelssohn

Johannes Brahms (1833-1897):
aus den 49 Deutschen Volksliedern WoO 33:
- Feinsliebchen, du sollst mir nicht barfuss gehen
- Erlaube mir
- Da unten im Tale
- Mein Mädel hat einen Rosenmund

Sehnsucht (Volkslied) op. 14 Nr. 8
Botschaft (Georg Friedrich Daumer) op. 47 Nr. 1
Die Meere (Wilhelm Müller) op. 20 Nr. 3
Wir wandelten (Georg Friedrich Daumer) op. 96 Nr. 2
Wie Melodien zieht es mir (Klaus Groth) op. 105 Nr. 1

Hans Huber (1852-1921):
«Wenn Worte dir vom Rosenmunde» (Nikolaus Lenau) op. 38 Nr. 4

Fanny Hensel (1805–1847):
Sechs Lieder op. 1
1. Schwanenlied (Heine)
2. Wanderlied (Goethe)
3. Warum sind denn die Rosen so blass? (Heine)
4. Mayenlied (Eichendorff)
5. Morgenständchen (Eichendorff)
6. Gondellied (Geibel)

Felix Mendelssohn Bartholdy (1809-1847):
Zwei Duette aus op. 63:
Nr. 1 Ich wollt’, meine Lieb ergösse sich (Heine)
Nr. 3 Gruß (Eichendorff)

Suleika (Marianne von Willemer) op. 34 Nr. 4
Jagdlied (aus «Des Knaben Wunderhorn») op. 84 Nr. 3
Suleika (Marianne von Willemer) op. 57 Nr. 3

Drei Duette:
- Wasserfahrt (Heine)
- Abendlied (Heine)
- Lied aus Ruy Blas (Victor Hugo, übersetzt von Dräxler-Manfred)

KONZERTBERICHT:

Im gediegenen Minnie-Hauk-Saal im Schlössli Wartegg durften wir unsere Luzerner Besuch der Lieder-Premiere feiern. Lisbeth Mattmann feierte ihren 70. Geburtstag, und wir wurden herzlichst von ihr empfangen. 
Auf Lisbeths Wunsch hin fanden einige Volkslieder von Brahms sowie Lieder von Fanny Hensel den Weg in unser Programm. In deren op. 1 verliebten wir uns direkt. Spätestens bei ihrem Mayenlied, basierend auf einem Gedicht von Eichendorff, gewann der Frühling drinnen die Überhand zu den frostigen Temperaturen draussen, welche sich plötzlich wieder gemeldet hatten. Das Programm ergänzten weitere Lieder und Duette von Brahms, von Fannys Bruder Felix Mendelssohn sowie ein Lied von Hans Huber, dem „Schweizer Brahms“.
Im Anschluss ans Konzert wurden wir alle mit einem grossartigen Apéro verwöhnt, inklusive veganen Brötchen. Einige begeisterte Chorsänger*innen fanden sich im Publikum, ebenso Mitglieder des Jassclubs, und sogar ein noch ganz ganz junger Gast war dabei, der uns mit seinem Strahlen alle um den kleinen Finger wickelte.
Schön war’s!

KH, März 2026